Anny in Südafrika

Drakensberge und Lesotho 20.-23.11.

Freitag nach der Schule gings los. Sechs Stunden später kamen wir dann in unserem Backpacker in den Drakensbergen an. Samstag haben wir gleich eine Tour nach Lesotho gemacht. Wegen dem regnerischen Wetter waren die Straßenverhältnisse leider nicht so gut. In Lesotho gab es nämlich keine geteerten Wege oder ähnliches und wir mussten auch noch einen Berg hinunter fahren. Auf einmal hielt unser Guide an und meinte er könne nicht weiter fahren. Die Straße war nämlich überflutet. Wir sind erstmal wieder umgekehrt und ich war schon enttäuscht, Lesotho nicht anschauen zu können. Doch dann haben wir doch noch einen zweiten Versuch gemacht, diesmal sind wir bis ganz nach unten zur überfluteten Stelle gefahren. Schließlich sind wir alle ausgestiegen und der Guide wollte doch  wieder zurückfahren, was aber wegen der matschigen Straße und dem Berg nicht ging. Auf einmal ist er dann doch durchs Wasser gefahren und hat es auch geschafft, nur waren wir noch auf der anderen Seite. So mussten wir uns eine Stelle am Fluss suchen und hindurchlaufen. So konnte unsere Tour doch noch stattfinden und wir sind zu einem Dorf gefahren. Endlich haben wir mal Afrika wie aus dem 16. Jahrhundert kennen gelernt. Die Leute leben alle in ihren selbstgebauten Lehmhütten und sind sehr sehr arm. Sie leben ausschließlich von Landwirtschaft und je mehr Tiere man hat, desto besser ist man angesehen. Während unserer Tour haben wir uns eine Schule, eine Höhle mit Malereien und auch eine Basotho-Kneipe angeschaut. Dort saßen circa 20 alte Leute und haben ihr typisches Bier getrunken (das aber wie saure Milch geschmeckt hat). Sie waren wirklich schon gut dabei und haben sich gefreut, mit uns Fotos zu machen. In Lesotho wird übrigens auch viel Marihuana angebaut, was natürlich nur nach Südafrika exportiert wird. Zum Schluss haben wir noch etwas Typisches gegessen (Pap mit irgendeinem grünen Gemüse) und danach ging es wieder in den Backpacker.

Sonntag war dann glücklicherweise super Wetter und wir sind in den Royal Natal National Park zum Wandern gefahren. Bekannt ist dieser für das „Amphitheatre“, ein Felsmassiv von 5 Kilometer Länge. Der Tag war zwar ziemlich anstrengend aber es hat sich gelohnt.

Montag haben wir uns dann noch dafür entschieden, in den anderen National Park zu fahren (Golden Gate Highlands National Park), den man auch ganz mit dem Auto durchqueren konnte. Ich fand dort gab es noch schönere kurze Wanderwege als im andern Park (dort konnte man aber gute Mehrtageswanderungen machen). Nachdem wir dort eine Stunde gewandert sind, sind wir noch nach Clarens gefahren, einem schönen Ferienort. Und dann war unser Urlaub leider auch zu Ende, aber er war sehr schön und abwechslungsreich.

 Oma in Lesotho

 

 Ein Mann vom Geisterschiff

 

Royal Natal National Park

Amphitheatre

Golden Gate National Park

 

Sonnenuntergang vor dem Backpacker

 

 

27.11.09 19:28

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maccabros / Website (29.11.09 09:31)
Eine abenteuerliche Fahrt nach Lesotho und wieder sehr schöne Bilder...


Gruß,

Maccabros

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